Hainfelder Hütte – auf in den Winter

Endlich! Ein kinderfreies Wochenende! Ein bisschen Paarzeit. Nur wir zwei! Und nein, ich entschuldige mich hier nicht für diese vielleicht kinderfeindlichen Worte. Manchmal braucht es reine Erwachsenenzeit!!! Aus! Schluss! Basta!

Aber was tun mit der freien Zeit? Wir wollen unbedingt an die frische Luft. Im Alltag sitzen wir eh viel zu viel im Büro vor dem PC. Aber wohin? Es ist schließlich auch schon ein wenig frisch.

Ich suche im Internet nach einer Hütte in der Nähe, die um diese Jahreszeit noch geöffnet hat und stoße auf die Hainfelder Hütte. Rucksack also gepackt und los geht´s. Wir parken direkt neben dem Friedhof in Hainfeld. Von dort aus führt uns ein Güterweg vorbei an der Wiese der Herzen. Danach geht es ein wenig steiler durch den Wald, wo wir nach etwa einer halben Stunde die Liasenböndlhütte erreichen, welche wir aber heute nicht aufsuchen werden. Wir folgen einem schmalen Wurzelweg Richtung Hainfelder Hütte.

Liasenböndlhütte Hainfeld (Naturfreunde Hütte)

Der Wald hat schon sein gesamtes Laub verloren und liegt mystisch im Halbnebel. Die Luft ist kalt und man kann den Winter schon riechen. In einer scharfen Biegung bleibe ich abrupt stehen und fange an zu lachen. Auf dem Hang vor mir liegt tatsächlich ein wenig Schnee. Schnee!!! Ich kann es gar nicht glauben … mit dem hatten wir heute wirklich nicht gerechnet.

Und dann ist es so weit. Als wir oben den Wald verlassen und die Hainfelder Hütte vor uns im Schnee liegt, zeigt sich zum ersten Mal die Sonne. Auch hier kehren wir heute nicht ein. Schließlich sind wir noch keine Stunde unterwegs. Hinter dem Haus finden wir einen Pfad, welcher zum Lindenstein führt. Vertieft in Gespräche, schaffen wir es vom richtigen Weg abzukommen. Wir folgen einem Waldweg nach unten, wo uns ein einheimischer Wanderer in die richtige Richtung weist. Vorbei an der Lindensteinhütte, geht es zum Lindenstein. Hier muss man ein bisschen klettern, aber so erreicht man das Gipfelkreuz mit einer wunderschönen Aussicht über die umliegende Hügellandschaft.

Lindenstein

Am Rückweg kehren wir in die Lindensteinhütte ein. Eine urige Hütte mit tollen Wirtsleuten. Radler, Schmalzbrot und jede Menge Zwiebeln. Mhmmm … besser geht´s nicht. Danach geht es direkt zurück zum Hainfelder Friedhof, wo wir unsere Tour beenden. Den letzten Teil der Strecke legen wir leider auf einer asphaltierten Straße zurück. Idyllisch ist es nicht, aber dafür sonnig. 🙂

Eckdaten:

Dauer: Ca. 2 Stunden

Schwierigkeit: für Kinder ab 5 Jahren geeignet

Weglänge: ca. 7 km

Steigung: Güterweg bis zur Liasenböndlhütte, danach Wurzelweg (nicht kinderwagentauglich)

Wegbeschaffenheit: Schotterweg, viele Wurzeln, teilweise steil bergauf

Nützliche Links: Liasenböndlhütte, Hainfelder Hütte, Lindensteinhütte, Wegbeschreibung

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