
Was tun, wenn man selbst Urlaub hat, gesund ist, der Mann aber Corona positiv getestet wird? Genau! Man packt seine sieben Sachen plus ein Zelt und begibt sich in die Natua.
Also los Kinda! Auf ins Abenteuer! Allein mit Mama nach Lunz am See.
Gott sei Dank habe ich mir letzten Winter auf Grund der BlackOut-Panikmache ein weiteres Zelt für Kurztrips gekauft. Unser großes Outwell Familienzelt könnte ich nie und nimma allein aufstellen, aber mein kleines, aber feines High Peak schaffe ich locker, vor allem wenn meine beiden Natuakinda so toll mitanpacken wie in Lunz.

Erst bei diesem Ausflug habe ich festgestellt, wie selbstständig und verantwortungsvoll sie bereits sind. Wenn Papa nicht da ist, müssen Aufgaben ganz anders verteilt werden. Mama kann ja nicht alles alleine machen. Das sieht vor allem der 6-jährige ein und fühlt sich dann besonders stark.


Wir haben wirklich Glück. In Lunz finden wir einen überschaubaren Campingplatz direkt an der Ois. Unsere Parzelle liegt abseits der anderen Zelte direkt am rauschenden Bach etwas erhöht, sodass ich das geschotterte Bachbett herrlich vom Zeltplatz überblicken kann, während die Natuakinda sich mit den anderen Kindern am Wasser vergnügen. So kann ich das Zelt aufbauen, kochen, lesen etc. ohne die Kinder aus dem Auge zu verlieren. Einfach perfekt.
Weil es einfacher ist versorgen wir uns vorwiegend mit Dosenessen, Nudeln und Porridge oder gehen während der Ausflüge essen.

Aber was haben wir zu Dritt dort gemacht? Neben Herumgammeln am Bach und am Zeltplatz und einer Erkundungstour entlang des Baches haben wir natürlich auch ein bisschen etwas unternommen.
Am ersten Tag stand eine Wanderung durch das Mendlingtal an, dessen Eintritt auch bei der Niederösterreichcard enthalten ist. Den sehr heißen Nachmittag verbrachten wir im Seebad Lunz. Am zweiten Tag ging es mit dem Sessellift hoch hinauf aufs Hochkar, wo uns karge Skipisten zum Staunen brachten und die Hitze uns ziemlich zu Kopf stieg.
Dann hieß es leider wieder Abschied nehmen. Die Erkenntnis des Kurztrips … das sollte man viel häufiger wagen. Natürlich hat uns Papa gefehlt, aber dennoch haben wir die Zeit draußen im Grünen sehr genossen. Lunz wir kommen sicher wieder.
Ausführliche Berichte zu den Ausflügen:
- Mendlingtal
- Hochkar
- Kleiner, aber sehr feiner gepflegter Campingplatz direkt in Lunz am See.
- Hygieneverhältnisse sind top.
- Sehr ruhig – kein Verkehrslärm.
- Es gibt einen Kühlschrank zur freien Nutzung (mit großem Eisfach)
- Gemütlicher Gemeinschaftsraum mit Abwaschmöglichkeiten.
- Frühstücksgebäck-Service an der sehr hilfsbereiten, freundlichen Rezeption.
- Kein Shop am Gelände.
- WC-Anlagen und Duschen immer sauber.
- Campingplatz direkt am Bach gelegen.
- Zum See sind wir immer mit dem Auto gefahren (gebührenpflichtig), da der See für die Kleinen nach den Wanderungen immer zu weit entfernt war.
- W-Lan bzw. guter Empfang
Link: Ötscherland Camping Lunz
