HEUREKA – ein neues Zelt

Natuakinda mit tragender Rolle

Ich kann euch gar nicht sagen wie lange ich nun schon wegen einem neuen Zelt überlege. Bereits seit 1 1/2 Jahren durchforste ich das Internet nach Berichten, Blogbeiträgen, Anleitungen, Youtube Zeltvorstellungen und nun ist es es endlich angekommen!!! Eigentlich wollte ich mit der Bestellung noch bis zur Zeltausstellung von Zeltstadt warten, aber da diese auf Grund von Covid19 in der Schwebe hängt und wir Anfang Juni fix ein Zelt benötigen, habe ich mich kurzerhand getraut es online zu bestellen.

Richtige Erfahrungswerte gibt es leider noch nicht. Der erste Campingausflug ist aber wie gesagt schon geplant. Oh wie ich mich freue.

Eins schon vorweg: Das Zelt ist riesig. Bisher sind wir mit einem Hofer Familienzelt unterwegs gewesen. Da aber beim letzten Campingurlaub der Zipp komplett eingerissen ist und die Wassersäule äußerst zu Wünschen übrig lässt, haben wir entschieden uns etwas Höherwertiges zuzulegen.

Ist es nicht wunderhübsch?

Das Rockland 5P von Outwell rockt tatsächlich. Es umfasst zwei Schlafkabinen für insgesamt 5 Personen. Unser Anspruch war, dass unsere 120er Luftbetten in die Kabinen passen. Das geht sich auf jeden Fall aus. Außerdem wollten wir ein Zelt, in welchem wir bei Schlechtwetter auch drinnen gemütlich verweilen können. Das coole ist, dass man die Vorderwand des Zeltes ganz nach vorne verschieben kann um ein größeres Innenzelt zu erhalten. Man kann die Vorderwand aber auch mittig platzieren. Dann hat man ein recht großes überdachtes Vorzelt für Kocher, Schuhe etc. und einen etwas „kleineren“ Zeltinnenraum zum Sitzen. Ein Tisch für 4 Personen geht sich bei beiden Varianten gut aus.

Sobald wir das Zelt Anfang Juni testen werde ich hier meinen Bericht vervollständigen. Mal schauen wie zufrieden wir dann (noch) sind. Aber im Moment bin ich/ sind wir völlig happy 🙂

Warum das Rockland 5P von Outwell:

  • Die Schlafkabinen sind etwas abgedunkelt. Leider nicht so stark wie jene der Coleman Zelte, aber immerhin etwas mehr Komfort beim Schlafen
  • Die Tür der Schlafkabinen fallen mit Hilfe eines Magnetbandes neben dem Reißverschluss automatisch zu. Die Schlafkabine kann aber auch komplett mittels Reißverschluss geschlossen werden
  • Der Innenraum umfasst 6 m². Bei einem Zeltaussteller haben wir hier verschiedene Größen verglichen und für uns beschlossen, dass 6 m² das Mindestmaß an Platz sind, wenn man einen Tisch und Sessel für 4 Personen plus Gepäck und Küchenutensilien gut und komfortabel unterbringen möchte.
  • Ansprechend finden wir die Tür an der Frontseite des Zeltes. Diese kann komplett abgezippt und nach vorne verlegt werden. Praktisch bedeutet dies, dass man den Innenraum dann auf etwa 9 m² vergrößert. Auch eine zusätzliche Bodenfolie ist für diesen Bereich im Lieferumfang enthalten. Bei Schlechtwetter sicher keine schlechte Idee. Im Normalfall werden wir das Zelt, aber so nutzen, dass wir ein überdachtes Vorzelt haben, wo man Gasgriller, Schuhe, Spielzeug etc. gut unterstellen kann. Außerdem bietet das Vorzelt soviel Platz, dass wir auch hier bequem unseren Tisch unterbringen können, um sonnengeschützt draußen essen zu können.
  • Praktisch finden wir den Seiteneingang auf der rechten Seite des Innenraums.
  • Die Schlafkabinen selbst sind so groß, dass wir unsere aufblasbaren Gästebetten bequem unterbringen. Sie sind so groß, dass mein Mann mit seinen 1,95 bequem liegen kann. Auch die Raumhöhe des Innenzeltes ermöglicht es allen Familienmitgliedern aufrecht stehen zu können.

Anzumerken ist an dieser Stelle, dass auch unser altes Zelt von Hofer voll in Ordnung war. Wenn man sich nicht sicher ist, ob Camping tatsächlich die Form des Urlaubs ist, die einem gefällt, kann ich ein Hoferzelt wärmstens empfehlen. Die Anschaffungskosten hierfür sind äußerst niedrig. Wir haben unser Zelt 4 Jahre lang genutzt und waren immer sehr zufrieden damit. Mit den Jahren wird man allerdings etwas anspruchsvoller und da Campen der beste Urlaub für uns ist, wollten wir uns etwas mehr Komfort gönnen.

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