
Unsere Natuakinda lieben es, geprägt von zahlreichen Mittelalterfesten, Ritter zu spielen. Da liegt es nahe, dass wir von Zeit zu Zeit auch alte Burgen und Ruinen aufsuchen. Heute will unser Sohn unbedingt einen Ausflug auf die Burgruine Rabenstein machen. Wir haben diese alten Mauern schon sehr oft besucht. Eigentlich lohnt sich ein Ausflug dorthin zu jeder Jahreszeit und den Natuakindan hat es immer riesigen Spass bereitet, zwischen den alten Mauerwerken herumzukraxln. Von St. Pölten aus erreicht man den im Pielachtal gelegenen Ort Rabenstein in etwa einer halben Stunde. Für uns also ein nettes Nachmittagsprogramm für Zwischendurch.

Wir parken bei der Feuerwehr bzw. beim Friedhof am Ende des Ortes. Von dort ist es nur ein Katzensprung bis zum Wanderpfad, welcher sehr gut ausgeschildert ist. Wir nehmen immer den steilen Pfad hinauf zur Burg, welchen wir Räuberpfad getauft haben, weil er so abenteuerlich zu gehen ist. Wem der Weg zu steil ist, kann auch den Güterweg hinaufmarschieren (kinderwagentaugliche Variante).
Nach etwa 20 Minuten erreicht man die Burg. Von oben hat man einen wunderschönen Blick ins Tal und einige Türmchen zu besichtigen. Wie gesagt, handelt es sich um eine Burgruine, also bitte keine intakte Wehranlage erwarten. Dem Mittelalterfeeling steht aber dennoch nichts im Weg.
Zur Erhaltung der Burgruine ist es immer gern gesehen, wenn man unten beim „Torturm“ eine kleine Spende hinterlässt
Eckdaten
Dauer: Ca. 1 1/2 Stunden (Reine Wegzeit über den Waldweg ca. 20-30 min.)
Schwierigkeit: für Kinder jeden Alters geeignet
Weglänge: 3,7 km
Steigung: 136 Hm
Wegbeschaffenheit: Entweder steil und wurzelreich über den Waldweg oder kinderwagentauglich über die geschotterte Forststraße
Nützliche Links: Mostviertel Tourismus






