
Kennt ihr das auch? Die ganze Woche ist bestes Kaiserwetter, aber kaum beginnt das Wochenende wird eine Schlechtwetterfront angesagt. Echt ärgerlich. Heute, Samstag, soll das Wetter noch einigermaßen gut sein, bevor wieder der Winter zurückkehrt. Darum beschließen wir kurzerhand in die Wachau zu fahren. Erst vor kurzem habe ich bei einer Recherche vom Weingeistweg gelesen. Ein 3,2 km langer Weg in den Rieden um Spitz. Genau das richtige für einen kurzen Ausflug, welcher auch ohne Buckelkraxe für unsere 3-Jährige zu meistern ist.

Wir parken bei einem Spielplatz direkt bei der Schiffsstation und marschieren hinauf zum Kirchenplatz, dem Startpunkt des Weingeistweges, welcher wirklich gut ausgeschildert ist. Gleich bei der ersten Abzweigung entdecken wir die erste Station. In einer hölzernen Box finden die Natuakinda einen kleinen Stempelpass und freuen sich riesig über den Katzenstempel. Motiviert machen sich die Natuakinda auf die Suche nach den Wegschildern und der nächsten Station. Der erste Teil der Strecke führt durch Spitz, aber bald geht es hinauf in die Weinberge. Der gesamte Weg ist asphaltiert und dadurch für Kinderwägen hervorragend geeignet.

Bei der zweiten Stempelbox angekommen, machen wir ein kleines Picknick. Leider zu früh, wären wir ein bisschen weiter marschiert, hätten wir den eigens eingerichteten Jausenplatz entdeckt, welcher die schönere Aussicht, einen Tisch mit Bank, Schatten und ein Tic – Tac – Toe Spiel aus Stein bietet. Zur Halbzeit lässt sich plötzlich die Sonne blicken. Das trübe Bild verwandelt sich in eine strahlende Landschaft, was uns alle noch mehr zum Weitergehen motiviert.
Kurz vor der dritten Stempelstation geht es wieder bergab, hinab nach Spitz. Statt den direkten Weg zur vierten Station zu nehmen, biegen wir links zum Roten Tor ab. Von dort genießen wir einen wunderschönen Blick auf die Donau, welchen man auf keinen Fall versäumen sollte. Auch hier finden sich schöne Jausenplätze, welche zum Verweilen einladen. Wir gehen nicht auf den Weingeistweg zurück, sondern folgen dem schmalen Trampelpfad des Welterbesteigs hinab nach Spitz (nicht kinderwagentauglich). Bei einer kleinen Holzhütte an einer Weggabelung entdecken wir die vierte Stempelbox. Hier biegen wir rechts ab. Der Weingeistweg würde eigentlich links weiterführen, ist aber wegen einer Baustelle gesperrt.
Nach etwa 1 1/2 Stunden erreichen wir wieder den Parkplatz in Spitz.

Eckdaten
Dauer: Ca. 1 1/2 Stunden
Schwierigkeit: für Kinder jeden Alters geeignet
Weglänge: 3,2 km
Steigung: die erste Hälfte geht es gemütlich bergauf, die zweite Hälfte gemütlich bergab
Wegbeschaffenheit: Asphaltierter Weg, kinderwagentauglich
Nützliche Links: weinbergwandern.at, Waldgeistweg Spitz





Ein Kommentar zu “Weingeistweg in Spitz”